Über uns

„Da Tölza Garten“ nennt sich der Gemeinschaftsgarten am Franziskuszentrum in Bad Tölz. Gemeinsam erfüllen wir den alten Klostergarten mit neuem Leben.
Gemeinschaftsgärten sind mehr als eine Mode. Immer mehr davon gibt es inzwischen auch in Deutschland. Sich gemeinsam zu Gartengruppen zusammentun ist Ausdruck eines starken Lebensgefühls. Es macht unabhängig von großen Konzernen, wenn man sich selbst – und bald auch eine Vielzahl andere Leute – mit Nahrung versorgen kann.

Ernährung ist die Grundlage des Lebens. Das haben nicht erst die Tölzer Franziskaner-Mönche erkannt. Die Freude an natürlichem Wachstum ist Ausdruck elementarer Grundbedürfnisse. Diese Beschäftigung wird künftig verstärkt in Städten stattfinden. Wir sehen voraus, dass Gärtnern in Zukunft immer selbstverständlicher als Teil des Stadt-Lebens begriffen wird. Wir möchten einen vielfältigen, nachhaltigen Gemeinschaftsgarten schaffen.
Einen Ort der Begegnung für Alt und Jung. Einen Platz zum Lernen und Erfahren. Hier können nicht nur Kinder neugierig sein und Neues ausprobieren. Gesunde und Kranke lernen (wieder), ihre innere Mitte bei der Gartenarbeit zu finden.

Wir fanden es schade, dass die 3.000 Quadratmeter Fläche des Gartens in einem langen „Dornröschenschlaf“ lagen. Gemeinsam mit der Stadt Bad Tölz fanden wir eine Nutzungslösung. Seit April 2014 laufen nun die Arbeiten der festen Gartengruppe, die etwa zwölf Mitglieder zählt. Zu jedem Treffen kommen Interessierte dazu. Erste Beete wurden – gemeinsam mit Schülern – angelegt. Um die Tölzer von Anfang an ins Projekt zu integrieren, schenkte der BN frischgebackenen Eltern Bäumchen, die nun in einer Vogelnährhecke zusammenstehen. Wir errichteten ein Gewächshaus. Auch das alte, kleine Laubenhäuschen wurde durch eine neue, größere Laube ersetzt, die als „Grünes Klassenzimmer“ für Tölzer (Vor-)Schüler dienen soll. In vielen kleinen Schritten sollen im Garten Beeren, Nüsse, Obst, Gemüse und Kräuter wieder an die rege Anbautätigkeit der Franziskaner-Mönche erinnern.

Garten-Regeln:Unser Garten wird biologisch und nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet. Wir benutzen keine chemischen Dünger oder Pflanzenschutzmittel. Stattdessen verwenden wir Mulch, Em, Kräuerjauche, TerraPreta u.a. ökologische Mittel. Wir verwenden keinen Torf. Um die Moore zu schützen arbeiten wir nur mit torffreier Erde. Wir verwerten alle Gartenabfälle. Oberste Priorität ist die Verbesserung des Bodens, da dies auch bedeutet, dass wir gesunde und schädlingsresistente Pflanzen haben.


Gartentage:
Dienstag: 14:00 bis 17:00
Samstag: 14:00 bis 17:00
An diesen Tagen sind alle, die gerne garteln, herzlich eingeladen, bei uns mitzumachen.
Workshops:
Samstags ab 14 Uhr finden Workshops
statt. Jeder kann gegen eine Spende
teilnehmen.